SEG-Studie Volkswirtschaftliche Effekte der Biomethanproduktion in Österreich

19.05.2026
Neue SEG-Studie zeigt: Biomethan schafft Wertschöpfung, Arbeitsplätze und fiskalische Rückflüsse – nahezu vollständig im Inland.
Die Servicestelle Erneuerbare Gase (SEG) hat eine Studie zu den volkswirtschaftlichen Effekten der heimischen Biomethanproduktion veröffentlicht.
 
Biomethan wird in der Energiepolitik vor allem als Beitrag zur Versorgungssicherheit und Dekarbonisierung diskutiert. Die vorliegende Studie beleuchtet eine weitere Dimension: die wirtschaftliche Wirkung eines strukturierten Ausbaus der heimischen Produktion.
 
Die Analyse zeigt, dass ein Großteil der Wertschöpfung entlang der gesamten Wertschöpfungskette in Österreich verbleibt – sowohl in der Errichtungsphase, in der Bau, Maschinenbau und technische Dienstleistungen profitieren, als auch im langjährigen Betrieb, der insbesondere Landwirtschaft und Transportwirtschaft stärkt. Gleichzeitig entstehen in beiden Phasen erhebliche Beschäftigungseffekte: Die Errichtung neuer Kapazitäten sichert und schafft einmalig tausende Vollzeitarbeitsplätze, der laufende Betrieb sichert diese Beschäftigung dauerhaft – mit einem starken Schwerpunkt im ländlichen Raum. 
 
Darüber hinaus quantifiziert die Studie die fiskalischen Rückflüsse: Durch Lohnsteuer, Sozialversicherungsbeiträge und weitere Abgaben fließt ein substanzieller Teil der ausgelösten Wirtschaftstätigkeit als Steuereinnahmen an den öffentlichen Haushalt zurück. Förderinstrumente für Biomethan erscheinen vor diesem Hintergrund in einem anderen Licht: nicht als reine Ausgabe, sondern als Investition mit messbarem Gegenwert.

Die Studie finden Sie hier.